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Donnerstag, 2. September 2010

Heimweh?

... der italienische Koch der Londoner Pizzeria, welche einem Chinesischen Ehepaar gehört, fährt aus sentimentalen Gründen einen Fiat der in Frankreich gebaut wurde und bekennt sich öffentlich dazu ...

Donnerstag, 26. August 2010

schwarz! breit! stark!

Es kommt nicht oft vor, dass Sondermodelle einer Automarke nach namhaften Reifenproduzenten benannt werden.

Umso mehr erfüllte es mich mit Stolz, den Zuschlag für die regional einzige Testfahrt zu erhalten. Meine umfassenden Vorkenntnisse der Automarke waren letztendlich das Zünglein an der Waage. Schließlich befasse ich mich mit dem Hersteller und den diversen Modellen bereits seit 14 Jahren. Ich schrieb meine Doktorarbeit über „die Karosseriekaltverformungseigenschaften bei 80km/h“, welche in vielen Universitäten fixer Lehrstoff der motorisierten Pädagogik geworden ist.

Ich besitze selber noch 3 Oldtimer dieser Marke, welche nach wie vor unkaputtbar ihren Dienst verrichten – betrieben jedoch nun weit über höchstzulässigen Gesamtgewicht. Sie dienen oft als Zugfahrzeuge im unwegsamen Gelände oder an langweiligen Sonntagnachmittagen zur Todschlagung der Zeit. Dabei werden sie vollbeladen über Wiesen und Steine gelenkt, Sprünge gehören ebenso dazu, wie Auffahrunfälle. Diese dienen mehr der Unterhaltung als der Wissenschaft.

Die Begegnung
Es war schon spät geworden – ich ankerte den Wolfsburg‘schen in einer düsteren Tiefgarage. Die Geheimhaltung des Erlkönigs hatte oberste Priorität. Die Konkurrenz schläft nicht und das Enthüllen der zahlreichen Tuning-Maßnahmen hätte viele Neider & chinesische Nachahmer geweckt. Wir vereinbarten die Tiefgarage, weil sie uns einerseits den Schutz vor ungewollten Fotografen bot, andererseits wollten wir damit auch die Alltagstauglichkeit der schwarzen Schönheit im Garagenbetrieb testen – das es schnell ist, wussten wir ohnehin.

Der erste Blick auf die Black Beauty zauberte ein Lächeln auf meine Lippen. Mattschwarze Lackierung, aggressive Optik und auffälliges Airbrush-Design. Es wäre kein ‚Fulda‘ Sondermodell, wenn man sich nicht im hauseigenen Regal in der High-Tech Abteilung bedient hätte. Sehr breites und nur sehr flach quergeschnittenes Beinkleid für die poppigen Alufelgen. Welches Auto hat schon rote Alufelgen und sieht gleichzeitig wirklich scharf aus? Aber bei diesem Modell ist alles stimmig … stark – breit – schwarz!


Die Berührung
Die erste Berührung war gewohnt. Am Sitzkomfort wurde nichts geändert, der wurde nach wie vor für Schlankere als mich entwickelt. Aber mit ein wenig Gutem Willen zwänge ich mich in die harten Sportsitze. Die Sitzposition ist vertraut - alles ist an seinem Platz. Die erste Runde in der Garage zeigt bereits das ganze Potenzial des schwarzen Goldes. Er liegt satt auf der Straße, die Lenkung ist noch direkter als beim Serienmodell. Die Beschleunigung passiert unmittelbar, die Bremsen packen mit einem Ruck durch Fahrzeug und Fahrer ordentlich zu. Mein Herz schlägt wie wild, das Blut schießt mir in den Kopf. Ein unvergleichliches Erlebnis.

Der Alltagstest
Aber wir wollten ja auch die Garagentauglichkeit testen. An der Übersicht gibt’s nichts zu meckern. Die direkte Lenkung hilft beim punktgenauen Ansteuern der Markierungen. Alleine der extreme Tieferlegungssatz machte mir Probleme beim Anmelden vor dem Schranken. Ich hatte jedoch nie das Gefühl überfordert zu sein.

Alles in Allem ein extremes, aber sehr gelungenes Setup – dieses Bobby-Car hat das Zeug zum Supersportler.

Shortcut
Was ich daran mag
- Die Übersichtlichkeit
- Die aggressive Optik
Was mir fehlt
- Die Rückfahrkamera
- Der Schub
Was mich überrascht
- Wie komfortabel extremer Niederquerschnitt sein kann
Die Konkurrenz
- Bobby Car in rot und grün, Polizei Bobby Car, Feuerwehr Bobby Car, …

Sonntag, 17. August 2008

Wegfahrseperre


© simi

Donnerstag, 23. August 2007

Unmobil Nr. 1; "British Elend"

Princess (auch Leyland Princess) existierte als eigenständiger Markenname im Konzern British Leyland nur für die kurze Zeit von 1975 bis 1982.

Als Zusatz für Fahrzeuge vom Typ Austin A135 taucht der Name 1947 zum ersten Mal auf - zur damaligen Zeit ungewöhnlich, da kein anderer britischer Hersteller als Name Begriffe aus dem Bereich der "royalties", also dem Königshaus verwendete. Ein Versuch, den Namen "Princess" unabhängig von Austin als eigenständige Marke zu etablieren, wurde ab 1957 mit der "Princess IV", der "Princess 4-litre Limousine" und der "Princess 3-litre" unternommen - große, traditionelle Limousinen zu Repräsentationszwecken.
Ab Mitte der 1960er-Jahre wurde Princess dann als Zusatz bei Vanden Plas verwendet, ein Name, der bis heute für kleine Serien mit exklusiver Ausstattung steht. Als Spitzenmodell wurde die "Vanden Plas Princess 4-Litre R" von 1964 - 1968 mit einem Motor von Rolls-Royce gebaut. Als Vanden Plas von Jaguar übernommen wurde, wollte der neue Eigentümer "Princess" nicht weiter fortführen, da der Name zu sehr mit Austin verbunden schien.
Bei Leyland wurde von Harris Mann in den Jahren 1969 und 1970 ein Fahrzeug unter der internen Bezeichnung ADO71 oder auch Diablo entworfen. Dieser Wagen sollte den Konkurrenten (Audi 100 Avant, Renault 20) zumindest ebenbürtig sein und Marktanteile auch auf dem Kontinent zurückholen.

Es dauerte bis zum März 1975, bis - als Vorgänger der Princess - gleich drei technisch weitgehend identische Modelle unter der Typbezeichnung "The 18-22 Series" von Austin, Morris und Wolseley als Hoffnungsträger für den Konzern vorgestellt wurden (siehe hierzu auch unter "Austin 1800" und "Austin 2200").
Unterscheidungsmerkmale waren lediglich die Gestaltung der Frontpartie und des Innenraums, z.B. höherwertige Materialien beim Wolseley. Von der Presse gelobt und - wegen ihrer Keilform und ihres kantigen Designs - "The Wedge" genannt, wiesen die Fahrzeuge allerdings keine technischen Neuerungen auf.
Die hydropneumatische Federung (ähnlich Citroën) hatte sich bereits in anderen Modellen des Konzerns wie z.B. dem Austin Maxi bewährt, bei den Motoren musste auf die neu entwickelte O-Serie aus Kapazitätsgründen bei deren Fertigung für andere Wagen verzichtet werden. Statt dessen wurden aus der B-Serie ein langhubiger 4-Zylinder-Motor mit 1800cm³ Hubraum und 82 bhp (british-horse-power, knapp 80 PS), der in den 50ern entwickelt wurde, und ein bewährter 2,2l 6-Zylinder aus der E-Serie von 1972 mit einer Leistung von 110 bhp (ca. 105 PS) verwendet. Die Motoren sind quer eingebaut, Getriebe und Kurbelgehäuse sind nicht getrennt, so dass die Antriebseinheit sehr kompakt ausfällt. Angetrieben werden die Vorderräder, verzögert wird vorne mit Scheiben- (beim 2200 innenbelüftet), hinten mit Trommelbremsen.
Ferner sind Armaturen und Bedienelemente, im Gegensatz zu anderen Fahrzeugen aus dem Konzern, sinnvoll gestaltet und platziert - es gibt eine Servolenkung und vernünftige Sitze. Harris Mann war allerdings überhaupt nicht zufrieden: neben einer dynamischeren Form hielt er eine "hatchback"-Version (Fließheck mit großer Ladeklappe und umklappbarer Rückbank) und spritzigere Motoren für unverzichtbar, um konkurrenzfähig zu sein. Beides wurde ebenso wie ein 5-Gang-Getriebe aus konzerninternen Gründen abgelehnt.

Im September 1975, also ein halbes Jahr nach dem Start der Serie, wurden zur Straffung des Vertriebs und um dem schlechten Ruf in Bezug auf die Fertigungsqualität von Austin und Morris zu entkommen, die drei parallelen Fertigungslinien mit insgesamt sieben Ausstattungsvarianten zur "Princess" zusammengefasst.
Die Princess gab es in vier Varianten : 1800, 1800 HL (High Line - bessere Ausstattung), 2200 HL und 2200 HLS (exklusive Ausstattung mit z.B. holzverkleidetem Armaturenbrett). Gegenüber den Vorgängern wurde die Frontpartie vereinheitlicht, beim 1800er mit Doppelscheinwerfern, beim 2200er mit trapezförmigen Frontleuchten. Auf dem Kühlergrill und auf der (in der HL- und HLS-Version) mit schwarzem Vinyl C-Säule prangte der "Princess"-Schriftzug.
Da British Leyland zu jener Zeit Staatseigentum war, wurden Pannen und Qualitätsprobleme des Spitzenmodells Princess als Frage von nationaler Bedeutung öffentlich diskutiert. Das beste Jahr für die Princess war 1977 mit knapp 48.000 weltweit verkauften Exemplaren. Die versuchsweise 1977 in fünfzig Exemplaren hergestellte Serie mit Dieselmotor erwies sich als Flop. Generell war die "Princess" wegen der Qualitätsprobleme, der nicht gerade üppigen Motorisierung und der fehlenden Flexibilität (Heckklappe und umklappbare Rücksitze gab es nicht, ein Kombi war zwar geplant, wurde aber nie ernsthaft entwickelt) trotz positiver Eigenschaften wie Platzangebot und Komfort sowie eines großen Preisvorteils gegenüber Konkurrenten nur schwer verkäuflich.
Im Juli 1978 wurde im Rahmen der Modellpflege neben kosmetischen Änderungen der 1800er-Motor durch den 1700er und den 2000er-Vierzylinder der O-Serie ersetzt, um die Abgasbestimmungen in den USA einhalten zu können. Das Typenschild wurde durch einen Schriftzug in die Zierleisten integriert. Der Absatz ging weiter zurück, 1979 noch ca. 37.000 Fahrzeuge, 1980 nur noch knapp 15.000.
Im November 1980 erfolgte noch einmal eine Überarbeitung der Serie - Spiegel, Stoßstangen, Felgen und das neue Austin-Logo. 1981 wurden knapp 4.500 Fahrzeuge produziert, zum Jahresende 1981 wurde die Produktion der "Princess" schließlich endgültig eingestellt.

Seit 1975 wurde an einem Nachfolgemodell gearbeitet, aber erst zu Beginn der 1980er-Jahre wurde konsequent ein fünftüriges Modell entwickelt. Im März 1982 wurde der Austin Ambassador als Princess-Nachfolger vorgestellt. Obwohl äußerlich ähnlich, vor allem im Heckbereich, fehlt ihm die klare, keilförmige und aggressive Linie der "Princess". Eine Linkslenker-Version wurde nicht gebaut. Die Produktion des Austin-Ambassador wurde Anfang 1984 eingestellt.

In Deutschland erwiesen sich das kaum vorhandene Händlernetz und lange Wartezeiten selbst bei Standard-Ersatzteilen wie z.B. Bremsklötze, Luftfiltereinsatz oder Auspuff sowie das Image als "British-Elend" als so hinderlich, dass nur verschwindend wenig Exemplare zugelassen wurden. Dies bescherte allerdings dem "Princess"-Besitzer eine Exklusivität, die sonst nur mit viel Geld oder mit anderen "exotischen" Fahrzeugen erreichbar war.
Heute eine "Princess" in Deutschland zu erhalten, ist fast unmöglich. In den BeNeLux-Ländern oder Frankreich wurde sie öfter verkauft und ist ab und zu noch zu sehen.

Info: wikipedia

Dienstag, 7. August 2007

Sachen gibts...unglaublich

Montag, 6. August 2007

Italiensches Meisterwerk

Ein Meisterwerk der Tuningkunst möchte Euch Rennfahrersepp nicht vorenthalten: diesem Fiat wurden ganz besondere Ehren zuteil. Rücklichter, die an Eleganz sogar einen Smart übertreffen, ein zusammengedrücktes Ofenrohr zum Abführen der Motorabgase und ein dezenter Schriftzug, der die Herkunft des Fahrzeugs nicht treffender beschreiben könnte.



© simi

Donnerstag, 2. August 2007

Autodesign 1967 versus 2007

....so sahen Autos 1967 aus...Ferrari 275 GTB...

...so sehen Autos 2007 aus....Ssang Yong Rodius




© simi

Mittwoch, 4. Juli 2007

Happy Birthday Fiat 500!

Heute vor genau 50 Jahren, am 4. Juli 1957 wurde der Fiat 500 als Nachfolger des legendären "Topolino" vorgestellt. In Italien wurde der Cinquecento oft als "scatoletta"(Schächtelchen) bezeichnet, da er gerade mal 1,3 Meter breit ist und nicht mehr als 100 Stundenkilometer fährt. Der Wagen wurde fast 3.5 Millionen mal produziert und prägte jahrzehntelang das Strassenbild in Italien.

Wikipedia Artikel Fiat 500
www.500er-fiat.de
www.fiat500.ch


© simi

Mittwoch, 30. Mai 2007

Sofort erkennbar!

Jede Automarke hat ihre eigene Designlinie! Daher kann man von weitem einen Audi von einem Mercedes und einen VW von einem Mazda unterscheiden. Die derzeitige Farbenvielfalt (anthrazitgrau, steingrau, silbergrau, schwarzmetallic, aschgrau,....) macht die Unterscheidung zum Kinderspiel!





© simi

Sonntag, 6. Mai 2007

Der ewige Spiesser

Ein Dauerläufer der Sonderklasse, wahrscheinlich die robusteste Limousine der Welt....bei uns verschwindet der Mercedes W123 usehends aus dem Strassenbild, während in Südosteuropa oder Afrika noch viele echte Kilometermillionäre unterwegs sind....

Artikel W 123




© simi

Orhanybacsatransportok


© simi

Samstag, 5. Mai 2007

Ukraine im Cabriofieber

Wahrscheinlich aufgrund der Klimaerwärmung ist ein regelrechter Cabrioboom ausgebrochen. Selbst Länder, die sich bisher standhaft gewiegert hatten, offenen Fahrzeuge zu kaufen, haben den Gefallen an Cabrios gefunden. Hier ein seltenes Volga Cabrio in der Ukraine:


© simi

Textily mobily garagy

Einfach und praktisch: textily mobily garagy:



© simi

Donnerstag, 3. Mai 2007

Drahtairbag

Rennfahrersepppatent:

Der Drahtairbag: löst sicher immer aus, gewährt auch im Unfallfall Durchsicht und Transparenz:


© simi

Zastava

Rennfahrersepp macht Werbeaufnahmen für den neuen Zastava Yugo Koral. Hier im Bild sehen Sie die Aufnahmen der noch seltenen Prototypen (Erlkönige) an einem geheimen Ort in Dalmatien (erkennbar an den provisorischen Kennzeichen):




© simi

Mittwoch, 2. Mai 2007

VW Beetle Roadster

Die tiefergelegte Roadster Ausführung für den amphibischen Einsatz....



© simi

Sonntag, 1. April 2007

Welches Auto?

Welches Auto verbirgt sich unter dieser Weichgarage? Fest steht jedenfalls, dass es viereckige Räder hat. Ob es auch wirklich fährt? Oder es gar ein berühmtes Kunstwerk darstellt?

Freitag, 9. Februar 2007

Volvo 960 Royal

Meinen Lieblingsvolvo hab ich in Jakarta gesehen. Der 960 Royal ist mir bis jetzt nur in Indonesien untergekommen. Die Luxusausstattung des 960er hat statt einer Rückbank Einzelsitze, einen längeren Radstand und wird vom 3.0 Liter Sechszylinder Reihenmotor angetrieben.


Mittwoch, 3. Mai 2006

Renault Thalia, eines der schönsten Autos der Welt

Die Heckpartie kommt zwar an wahre Designgrössen aus dem Hause SSang Yong nicht heran, kann aber immerhin interessante Akzente setzen. Für RS sicher eines der aufregendsten Autos:


© simi